Ragdoll Babys-Einfach nur zum Kuscheln

Sanfter Riese: die Ragdoll-Katze

Wunderschöne Fellzeichnungen, große und helle Augen und einen liebevollen Charakter haben die Ragdoll-Katzen zu bieten. In den letzten Jahren wurden Ragdoll-Katzen immer beliebter, denn diese besondere Katzenrasse ist nicht nur wunderschön, sondern auch ein treuer Begleiter im Leben.

Die wichtigsten Informationen der Ragdoll

  • Ursprung: Kalifornien
  • Charakter: ruhig, charakterfest, anhänglich und ausgeglichen
  • Lebenserwartung: 15 Jahre
  • Fellfarben: Schwarz, Rot und Braun
  • Gewicht: Kater zwischen 6,5 und 10 Kilogramm, Katzen zwischen 4,5 und 6,5 Kilogramm
  • Rassenstandard: FIFé Kategorie II, RAG (Ragdoll); GCCF 66
  • Besonderheiten: pflegeleicht, gelehrig und Menschenfreunde

Die Ursprünge der Ragdoll-Katze

Die Ragdoll-Katzen gelten als relativ „neue“ Rasse, denn diese wurden erst in den 60er Jahren gezüchtet. Das Elternpaar war eine Angora ähnliche Katze sowie ein Birma ähnlicher Kater.

Die weiteren Tiere sind nicht bekannt, doch Ann Baker war die Erste, welche diese neue Linie züchtete und ihnen den Namen „Ragdolls“ verlieh. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Stoffpuppe“. Der Grund dafür war, dass sich die Katzen beim Hochnehmen meist unangespannt hängen ließen, sodass sie beinah wie eine Puppe wirkten.

Baker hat sich die Rasse sowie den Namen patentieren lassen, was die Zucht der originalen Rassentiere schwierig machte. Jedoch sorgte die Bemühung zweier Züchterfamilien dafür, dass die Zucht der Ragdoll-Katzen heute lizenzfrei weitergeführt werden kann. Der damals gesetzte Standard ist auch heute noch gültig.

Sollte ich mir eine Ragdoll-Katze kaufen?

Vor der Anschaffung einer Katze sollten Sie genau darüber nachdenken, welche Rasse zu Ihnen passen würde. Ragdoll-Katzen sind hervorragend, wenn Sie auf der Suche nach einer Katze sind, welche sich gut mit Kindern und Menschen versteht.

Das Ragdoll Wesen gilt als recht anhänglich und liebt Menschen. Außerdem werden Ragdolls meist als sehr entspannte Rasse bezeichnet, denn sie vertragen sich mit allem, also auch Hunden und anderen Katzen.

Wichtig ist, dass Sie die Ragdoll-Katze als gleichwertiges Familienmitglied anerkennen. Lassen Sie die Katze also nicht zu lange allein. Beschäftigen Sie sich lieber mit der Katzenrasse Ragdoll und lassen Sie jene an Ihrem Leben teilhaben.

Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass die Ragdoll-Katze Freigang erhält. Sie fühlt sich auch als reine Wohnungskatze sehr wohl. Am ehesten können Sie das Verhalten der Katze mit einem Hund vergleichen, denn die Ragdoll folgt ihrem Herrchen oder Frauchen auf Schritt und Tritt.

Daher gilt der Ragdoll Charakter als recht folgsam und aufmerksamkeitsbedürftig. Seien Sie sich also im Klaren darüber, dass Sie genügend Zeit für Ihre Katze brauchen. Selbst, wenn Sie mehrere Katzen besitzen, benötigt eine Ragdoll ausreichend Zeit mit ihrem Menschen.

Ragdoll – Die Optik

Ein Grund für die große Beliebtheit sind der Körperbau und das Aussehen der Ragdoll-Katzen. Durch den robusten Körperbau zählen die Katzen zu einer der größten Rassen.

Eine männliche Ragdoll ausgewachsen kann leicht ein Gewicht von 10 Kilogramm erreichen, wobei Katzen etwa bei 6,5 Kilogramm liegen. Die Beine der Ragdoll-Katze sind zwar kräftig, aber relativ kurz. Die Hinterbeine sind dabei etwas länger. Der Schwanz ist wunderbar lang und buschig. Das Fell ist ein Highlight der Rasse, denn jenes besteht aus langen Deckhaaren, jedoch ohne Unterwolle.

Dadurch gestaltet sich die Fellpflege entspannt. Aber auch die Ragdoll Farben sind standardisiert, sodass Schwarz, Rot und Braun erlaubt sind. Dazu kommen die Zeichnungen mitted, bicolour und colourpoint, jeweils mit oder ohne Tabby.

Das Wesen der Ragdollkatze

Im Allgemeinen gelten Ragdoll-Katzen als sehr liebenswürdig und verspielt. Sie gewöhnen sich gut und schnell an Menschen, sodass diese Streicheleinheiten lieben und oftmals sehr anhänglich sind. Da Ragdoll-Katzen als sehr sanftmütig gelten, eignen sich jene hervorragend für Familien mit kleinen Kindern.

Die Krallen sowie die scharfen Zähne werden nur selten von Ragdolls eingesetzt. Durch ihre Größe haben Sie leicht den Eindruck, dass Sie den Katzen Freigang ermöglichen sollten. Das ist aber nicht notwendig, denn auch als Stubenkatze machen sie sich hervorragend.

Dennoch ist den Ragdoll-Katzen der Auslauf nicht fremd, gerade im Garten. Wie alle Katzen lieben es Ragdolls gemeinsam mit anderen Artgenossen zusammenzuleben. Auch hier zeigen sie sich von ihrer umgänglichen Seite.

Die Pflege und Gesundheit

Streichen Sie über das Fell, bemerken Sie seidige und halblange Haare. Da keine Unterwolle vorliegt, lassen sich die Katzen leicht kämmen. Das Fell verknotet oder verfilzt kaum. Nur wenige Exemplare der Rasse benötigen ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Experten vermuten, dass die Ernährung dabei eine wichtige Rolle spielt. Insofern können sich diverse Krankheiten auch auf das Fell auswirken. Im Normalfall reicht es aber aus, wenn Sie das Fell einmal pro Woche kämmen. Am besten mit einem einfachen Kamm oder einer weichen Bürste. Kommt es zum Fellwechsel, sollten Sie Ihre Katze häufiger bürsten.

Wie bei allen Katzen müssen Sie auch bei Ragdoll-Katzen auf Parasitenbefall und andere Anzeichen von Krankheiten achten. Gerade, wenn es sich um reine Wohnungskatzen handelt, neigt die Rasse zu Übergewicht. Daher sind die kontrollierte Zuführung von Mahlzeiten und ein ausreichendes Bewegungsangebot sehr wichtig.

Experten empfehlen teilweise oder ausschließlich Nassfutter, da die Flüssigkeitsaufnahme zum Großteil über die Nahrung erfolgt. Vermeiden Sie deshalb die reine Gabe von Trockenfutter, denn es kann zu einer schleichenden Dehydration kommen.

Der Rassestandard

Allgemein:

Eine Ragdoll erkennen Sie leicht an dem massiven Körperbau mit einem mittleren bis starken Knochenbau und einem muskulösen Körper. Die gesamte Erscheinung wird als kräftig eingestuft.

Kopf:

Der Kopf weist eine mittlere Größe und eine breite, modifizierte Keilform auf. Die Stirn ist leicht gerundet, jedoch nicht gewölbt. Es liegt ein sanfter Übergang zu der flachen Stelle zwischen den Ohren vor. Im Profil weist die Katze eine gute Höhe auf.

Nase:

Die Nase ist relativ gerade und zeigt nur im oberen Drittel einen leichten Bogen.

Wangen/Kinn/Schnauze:

Die Wangen sind gut ausgebildet. Die Schnauze ist hingegen gerundet, gut entwickelt sowie breit. Außerdem weist sie eine mittlere Länge auf. Das Kinn ist gut entwickelt und verjüngend.

Hals:

Der Hals gilt als kurz und kräftig

Körper:

Der Körper ist recht lang und bietet einen mittleren bis starken Knochenbau. Die Brust ist breit und gut ausgebildet, wobei die Hinterhand muskulös und schwerer ist. Eine ausgewachsene Katze ist an den Schultern genauso breit, wie am Hinterteil.

Beine:

Die Beine sind mittellang und bieten einen mittleren bis starken Knochenbau. Die Hinterbeine sind ein wenig höher als die Vorderbeine, wodurch die Rückenlinie nach vorne geneigt ist.

Pfoten:

Rund und kompakt, wobei kleine Haarbüschel zwischen den Zehen hervorragen.

Fell:

Das Fell bietet eine mittlere Länge und ist sehr dicht, weich und seidig. Im Gesicht ist das Fell eher kurz und wird zu den Schultern hin länger.

Die Zucht – Ragdoll Preis

Beinahe alle Ragdoll Züchter finden Sie im Verband Deutscher Katzenfreunde e.V. Es gibt aber auch einige private Züchter, die Sie meist über Zeitungen oder das Internet entdecken.

Sollten Sie selbst Ragdoll-Katzen züchten, können Sie über eine Annonce Ihre Tiere verkaufen. Achten Sie beim Verkauf aber darauf, dass die Käufer wissen, worauf sie sich einlassen.

Der Ragdoll Preis kann recht unterschiedlich ausfallen, liegt aber in der Regel zwischen 500 und 700 Euro pro Tier.

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